Am Sonntag empfingen die Badener Greifs die Aalen Legions zum nächsten Heimspiel in der Red Hell. Bei bestem Football-Wetter und angenehmen Temperaturen erfolgte pünktlich um 15 Uhr der Kickoff im Carl-Kaufmann-Stadion. Die Voraussetzungen für einen gelungenen Football-Nachmittag waren gegeben, doch auf dem Feld entwickelte sich die Partie schnell in eine andere Richtung.
Von Beginn an übernahmen die Gäste aus Aalen die Kontrolle über das Spielgeschehen. Die Legions präsentierten sich in allen Mannschaftsteilen stark und setzten die Greifs früh unter Druck. Während die Gäste immer wieder Wege fanden, Raumgewinn zu erzielen und ihre Drives erfolgreich abzuschließen, taten sich die Gastgeber schwer, selbst Akzente zu setzen.
Bereits in den ersten Spielminuten wurde deutlich, dass die Legions an diesem Tag das dominierende Team sein würden. Die Greifs kämpften zwar um jeden Yard und versuchten, dagegenzuhalten, fanden jedoch nur selten Mittel gegen die gut eingestellte Mannschaft aus Aalen.
Auch im weiteren Spielverlauf änderte sich das Bild nur wenig. Die Gäste kontrollierten Tempo und Spielgeschehen und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Die Greifs suchten nach Möglichkeiten, zurück ins Spiel zu finden, konnten offensiv jedoch keine Punkte auf das Scoreboard bringen.
Trotz des Spielstands gab die Mannschaft nie auf und kämpfte bis zum Schlusspfiff weiter. Gerade in schwierigen Phasen zeigte das Team Einsatzbereitschaft und Zusammenhalt, auch wenn sich dies an diesem Nachmittag nicht im Ergebnis widerspiegeln sollte.
Überschattet wurde die Partie jedoch von einem Schockmoment im vierten Quarter. Nach einem Laufspielzug blieb Runningback Robin Smith nach einem Tackle auf dem Feld liegen und stand zunächst nicht mehr auf. Sofort war klar, dass es sich um mehr als die üblichen Blessuren eines Footballspiels handeln könnte.
Die Begegnung wurde daraufhin für rund 20 Minuten unterbrochen. Das anwesende medizinische Personal kümmerte sich umgehend um den Spieler, bevor Robin Smith schließlich vom Rettungsdienst übernommen und zur weiteren Untersuchung in eine nahegelegene Notaufnahme gebracht wurde. Spieler beider Teams sowie die Zuschauer verfolgten die Situation mit großer Sorge.
Umso erfreulicher waren die Nachrichten, die die Mannschaft bereits am frühen Abend erreichten. Nach ersten Untersuchungen stellte sich heraus, dass die Verletzung glücklicherweise nicht so schwerwiegend ist, wie zunächst befürchtet worden war.
Die Badener Greifs wünschen Robin Smith eine schnelle und vollständige Genesung und freuen sich darauf, ihn hoffentlich schon bald wieder auf dem Gridiron begrüßen zu dürfen.
Am Ende mussten sich die Badener Greifs den Aalen Legions mit 0:28 geschlagen geben. Nun gilt es, die Partie aufzuarbeiten, den Blick nach vorne zu richten und weiter an den eigenen Zielen zu arbeiten.
